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Betriebliche Vorsorge10. September 2026· 5 Min. Lesezeit

BAV & BKV richtig aufsetzen – was Geschäftsführer beachten müssen

Betriebliche Altersvorsorge und Krankenversicherung können Steuern und Sozialabgaben deutlich senken – wenn Struktur, Zulage und Wahlrecht passen. Für Geschäftsführer und kleine Teams lohnt sich der Check.

Die betriebliche Altersvorsorge ist für viele Unternehmen immer noch ein Schlafmittel: Die Direktversicherung läuft seit Jahren, niemand weiß genau, was drinsteckt, und niemand prüft, ob die aktuelle Lohnsteuerliche Behandlung überhaupt optimal ist.

Dabei ist BAV ein starkes Instrument: Beiträge können sozialabgabenfrei sein, Zulagen können genutzt werden, und die steuerliche Behandlung hängt maßgeblich von der richtigen Durchführungsweg-Wahl ab. Für Geschäftsführer ergibt sich zusätzlich die Frage: Gehalt umleiten oder unternehmerische Mittel einsetzen?

Die betriebliche Krankenversicherung ergänzt das Bild. Sie ist nicht nur ein GKV-Alternative für leitende Angestellte und Geschäftsführer, sondern kann im richtigen Setup auch steuerlich vorteilhaft sein. Wir prüfen, ob BKV für Ihr Team ökonomisch Sinn macht und wie sie sich mit privater Vorsorge verzahnen lässt.

Was Sie jetzt tun sollten

  • BAV-Durchführungsweg jährlich auf Passgenauigkeit prüfen
  • Zulagen und steuerliche Behandlung für Geschäftsführer optimieren
  • BKV nur einführen, wenn Gesamtkosten und Beitragsentwicklung passen